Anwendungsgebiete SUCCESS STORY

Eine erfolgreiche Integration zeigt die Anwendung für die Bedienung eines Bankomat für Blinde und sehbehinderte Menschen.

DIE AUFGABENSTELLUNG war das bestehende Tastenfeld abzulösen und funktional in die Touchoberfläche zu integrieren.

Das Tastenfeld war bis dato für blinde und sehbehinderte Menschen für eine sichere PIN-Eingabe nicht wegzudenken. Blinde Menschen orientieren sich bei Tastenfeldern immer an der Taste 5 die eine fühlbare Erhöhung in der Mitte der Taste besitzt.

Durch diesen mechanischen Orientierungspunkt und dem Wissen über die weitere Anordnung der Tasten war die restliche PIN-Eingabe möglich.

DIE LÖSUNG bestand darin die für blinde und sehbehinderte Personen bekannte Taste „5“ auffindbar zu machen. Erste Ansätze scheiterten, weil die „5“ auf einer glatten Oberfläche für blinde und sehbehinderte Personen fast unmöglich aufzufinden ist. Erst durch die Inversion der Logik „nicht der Bediener findet die 5“, sondern „die 5 findet den Bediener“ wurde das Auffinden zur Leichtigkeit.

Das Pinpad, konkret die „5“, wurde nach der Erstberührung der Eingabefläche direkt unter dem Finger des Benutzers positioniert. Leichtes Pulsieren signalisiert dem Nutzer die korrekte Position, nach deren Auffinden die sehbehinderten Personen ihrer gewohnten Logik und Wissen folgen konnten. Der Workflow wurde dann nochmals vereinfacht – nach Eingabe der 4ten Ziffer erfolgt automatisch der Befehl „Enter“.

ZUSAMMENGEFASST ermöglicht die Kombination aus Kraftmessung, taktiler Rückmeldung und einem intelligenten HMI den Blinden und sehbehinderten Personen die erfolgreiche PIN-Eingabe auf einer touchgeführten Bedieneroberfläche.


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